Cardio-Computer-Tomographie & MRT

in Kooperation mit der Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin in der Kaiser-Passage (Bonn)

Eine CT-Untersuchung (Computertomographie) oder MRT-Untersuchung (Magnetresonanztherapie) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, wodurch die einzelnen und feinsten Strukturen als detaillierten Blick im Körperinneren wiedergegeben werden.

CT-Untersuchung des Herzens (Kardio-CT)

Wie funktioniert ein CT?

Prinzipiell ist die Kardio-CT eine Computertomographie (CT) – also eine Röntgenuntersuchung –, bei der die Röntgenröhre spiralartig um den Patient rotiert. Das Besondere ist die enorme Leistungsfähigkeit der CT, bei der mehrere, sehr dünne Schichten pro Umdrehung gleichzeitig aufgenommen werden. Auf die Weise lässt sich das gesamte Herz mit nur wenigen Umdrehungen erfassen. Die eigentliche Untersuchung dauert also nur wenige Sekunden. Wir bitten Sie aber, insgesamt etwa 1,5 Stunden einzuplanen, da die Vorbereitung, das Erstellen des Befundes und die Besprechung des Befundes mit Ihnen mehr Zeit benötigt als die Untersuchung selbst.

Was geschieht mit Ihnen bei der CT-Untersuchung?

Vor der Untersuchung messen wir Ihren Puls und Blutdruck. Sollte der Puls schneller als 60 Schläge pro Minuten betragen, geben wir Ihnen ein Medikament, einen kurz wirksamen sogenannten Betablocker als Injektion in Ihre Vene, um einen Zielpuls von etwa 60 Schlägen pro Minute zu erreichen. Dazu muss Ihnen eine Verweilkanüle gelegt werden, die auch später zur Kontrastmittelinjektion verwendet wird. Bei kritischem Absinken der Herzfrequenz muss mit anderen Medikamenten gegengesteuert werden. Um die Herzkranzgefäße überhaupt sehen zu können, bekommen Sie etwa 80-100 ml eines Kontrastmittels in eine Armvene injiziert. Das Kontrastmittel wird in der Regel sehr gut vertragen. Viele Patienten verspüren aber wegen der notwendigen hohen Einspritzgeschwindigkeit ein Wärmegefühl während der Injektion, was harmlos und vorübergehend ist. Selten treten allergische Reaktionen auf und sehr selten kann durch das Kontrastmittel eine Nierenfunktionsstörung oder eine Schilddrüsenüberfunktion ausgelöst werden. Bei bekannter Allergie auf Kontrastmittel, Nierenfunktionsstörung oder Schilddrüsenüberfunktion ist jeweils eine spezielle Vorbereitung nötig, bzw. kann die Untersuchung nicht durchgeführt werden. Auf dem Untersuchungstisch werden EKG-Elektroden angeschlossen. Dadurch kann sich das CT-Gerät an Ihren individuellen Herzschlag anpassen. Während der wenige Sekunden andauernden eigentlichen Untersuchung müssen Sie kurz die Luft anhalten. Das ist nötig, da das Herz genau auf dem großen Atemmuskel, dem Zwerchfell, liegt und daher beim Atmen stark auf und ab bewegt wird. Die Untersuchung erfolgt im Johanniter-Krankenhaus. Bei Unverträglichkeitsreaktionen oder Notfällen bei der Untersuchung ist Ihre Versorgung sichergestellt.

MRT-Untersuchung des Herzens (Kardio-MRT)

Wie funktioniert ein MRT?

Bei der MRT werden Sie innerhalb eines starken Magnetfeldes untersucht. Unter Verwendung von Radiowellen und Messung von elektromagnetischen Echosignalen aus Ihrem Körper erfolgt die Untersuchung ohne Röntgenstrahlen. Aus den Echosignalen errechnet ein Computer Schnittbilder des Körpers. Diese Bildgebungsmethode ist nach bisherigem Kenntnisstand der Wissenschaft für Sie nicht schädlich und deshalb auch problemlos durchführbar.

Wie läuft die Kardio-MRT-Untersuchung ab?

Vor dem Betreten des Untersuchungsraumes müssen Sie alle metallischen Gegenstände ablegen. Auch Geldmünzen oder Scheckkarten dürfen nicht mehr bei Ihnen sein (Scheckkarten bzw. EC-Karten werden durch das Magnetfeld gelöscht). Bitte benutzen Sie am Tag der Untersuchung keine Cremes oder Bodylotion. Für die Untersuchung werden Sie auf einer Liege in ein zylinderförmiges Gerät gefahren, welches im Sprachgebrauch auch gerne die „Röhre“ genannt wird. Recht laute unterschiedliche Klopfgeräusche während der Untersuchung sind technisch begründet und leider unvermeidbar. Sie bekommen einen Kopfhöher als Geräuschschutz. Auf Ihren Oberkörper werden EKG-Elektroden aufgeklebt, durch die Ihr Herzschlag überwacht wird. Das EKG dient außerdem dazu, die Bilddaten den verschiedenen Phasen des Herzschlages zuzuordnen. Eine Verweilkanüle wird für die Kontrastmittelgabe vor der Untersuchung in eine Armvene eingebracht. Wenn eine sogenannte Stress-MRT gemacht werden soll, wird in den anderen Arm eine weitere Verweilkanüle gelegt, um ein Medikament exakt dosiert einzuspritzen, das den „Stress“ auslöst. An einem Finger wird ein sogenanntes Pulsoxymeter angebracht, das den Puls misst. Auf Ihren Oberkörper wird eine sogenannte Empfangsspule aufgelegt, über die die MRT-Echosignale aus Ihrem Körper empfangen werden.

Ihr Oberkörper liegt bei der Untersuchung vollständig im Gerät (in der „Röhre“). Offene MRT-Systeme können für das Kardio-MRT nicht verwendet werden.

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